Heppingen - Heimersheim

Heppingen (Vordergrund), Heimersheim (Hintergrund), Vulkankegel der Landskrone (links) 

Lagenplan RechBachemer SonnenscheinHeppinger BergHeimersheimer BurggartenHeimersheimer LandskroneHeimersheimer KapellenbergHeppinger BergHeimersheimer BurggartenHeimersheimer BurggartenHeimersheimer LandskroneHeimersheimer LandskroneHeimersheimer KapellenbergHeppingen (Vordergrund) und Heimersheim (Hintergrund), im direkten Einzugsbereich der Burgruine Landskrone (markanter Vulkankegel links) gelegen, schliessen das Weinanbaugebiet der Ahr zum Rhein hin ab.
Die Burg Landskrone wurde um 1204/1208 durch König Philipp von Schwaben erbaut. Bevor sie 1682 durch den Herzog von Jülich gesprengt wurde, hat sie lange Zeit das Geschehen vor allem im gleich am Fusse der Landskrone gelegenen Heppingen, 965 erstmals als Heppinghoven erwähnt, bestimmt. Schon vor dem 1852 erbohrten Brunnen zwischen Heppingen und Bad Neuenahr, dem heutigen Apollinarisbrunnen, war seit 1588 ein Sauerbrunnen in Heppingen bekannt.
Heimersheim, 1143 erstmals erwähnt, war mit einer Stadtmauer aus dem 13. Jahrhundert umgeben. Von der mittelalterliche Bedeutung  zeugen das wieder aufgebaute Westtor und ein noch heute vorhandener, markanter Strassenring. Sehenswert sind die St.-Mauritius-Kirche von 1222 mit ihren romanischen Fenster aus der Erbauungszeit, der Zehnthof und das aus dem 13. Jh. stammende Backhaus.

Rebsortenspiegel Hepp.-Heim. 2001

Rebsorte

ha

%
Rebsorte

%
Hepp-Heim

Spätburgunder

30

10%

59%

Portugieser

14

21%

27%

Domina

2

25%

4%

Rote Rebsorten

48

11%

92%

Riesling

2

5%

4%

Müller-Thurgau

1

4%

2%

Grauburgunder

1

50%

2%

Weiße Rebsorten

4

5%

8%

Gesamt

52

 

10%


Erst spät 1898 im Vergleich zu den anderen Weinorten haben sich die Winzer von Heppingen im Heppinger Winzerverein organisiert. 1986 kaufte die Familie Schäfer die Gebäude des Winzervereins und gründeten das Weingut Burggarten.
Die Winzer in Heimersheim folgten bereits 1873 dem Mayschoßer Vorbild (1868) mit der Gründung des Weinbauvereins Heimersheim. Sie schlossen sich 1971 mit Bachem und Bad Neuenahr der Winzergenossenschaft Dernau zur Vereinigten Ahrwinzergenossenschaften an. Erwähnenswert ist die lange Familientradition des seit 1479 in Heimersheim ansässigen Weingutes Nelles. Nach der Spitzenlage gefragt, hebt Thomas Nelles die Heimersheimer Landskrone hervor. Nicht weniger Qualtitäten dürften aus den südlich ausgerichteten Steillagen des Heimersheimer Burggartens zu erwarten sein. Erstaunlich sind trotz westlicher Ausrichtung auch die Qualitäten der zum Rhein hin letzten Lage der Ahr, dem Heimersheimer Kapellenberg.

Weinberglagen Hepp.-Heimersheim

52 ha

72 ha

Heppinger Berg

Heppinger Berg
Spätburgunder 66%; Portugieser und Domina je 17%
Grauwacke bis Grauwackenschiefer, so wie Löß und Lößlehm

6 ha

6 ha

Heimersheimer Burggarten

Heimersheimer Burggarten
Spätburgunder 71%; Portugieser und Domina je 7%; Riesling 7%
Grauwacke bis  Grauwackenschiefer, Löß- und Gehänge- lehm, im oberen Teil Basalt

14 ha

21 ha

Heimersheimer Kapellenberg

Heimersheimer Kapellenberg
Spätburgunder 42%; Portugieser 55%
Schieferverwitterungsböden, Gehängelehm bis Löß

16 ha

22 ha

Heimersheimer Landskrone

Heimersheimer Landskrone
Spätburgunder 56%; Portugieser 19%
Grauwacke bis Grauwackeschiefer, Gehängelehm bis Löß

16 ha

23 ha

Weingüter

Burggarten, 53474 Heppingen, Landskroner Str. 61 / Tel./Fax.: 02641 21280 / 79220

Hirschfeld, 53474 Heppingen, Schulstr.7 / Tel.: 02641 7982

Berthold Linden, 53474 Heimersheim, Ringstr. 11 / Tel.: 02641 6940

Nelles, 53474 Heimersheim, Göppinger Str. 13a / Tel./Fax.: 02641 24349 / 79586

Franz Schäfer, 53474 Ehlingen, Bodendorfer-Str. 11 / Tel./Fax.: 02641 94660/946620

Touristikinformation:
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